Söldnerunternehmen, die zweite

Nachdem ich mich vor einiger Zeit mit Söldnern, Söldnerunternehmen und dem Völkerrecht beschäftigt habe, wollte ich mich in dieser Arbeit mehr mit der Geschichte verschiedener Söldnerunternehmen und der Entwicklung des Unternehmenstypes befassen.

Bereits bei der ersten Arbeit zum Thema war ich der Ansicht, die südafrikanische Executive Outcomes (EO) sei der Prototyp des modernen Sölderunternehmens. Dies konnte ich präzisieren: Einerseits hatte EO bereits geistige Vorgängerunternhemen, die allesamt dem Umfeld des britischen Special Air Service (SAS) entstammen, andererseits ist es es selbst faktischer Vorgänger von Unternehmen wie Aegis Defense Systems (das sind die, die die Söldneraktivitäten im Irak koordinieren).

Eine grundlegende Eigenschaft des Söldnerwesens lies sich auch bei modernen Söldnerunternehmen feststellen: Die Abwesenheit aller Ideologien, die vom möglichen Umsatz ablenken könnten. So arbeiten ehemalige Spezialisten einer KGB/FSB-Einheit mit ehemaligen Mitgliedern des SAS in einem Tochterunternehmen der G4S gemeinsam zusammen. G4S selbst ist mit etwa 7,4 Mrd. GBP der weltweit umsatzstärkste Sicherheitsdienstleister, mit Securitas als wohl bekanntester Sparte.

Das nun folgende pdf ist also das Ergebnis. Wie immer ist es recht kompakt geschrieben, sodass ein Blick auf die Endnoten hin und wieder recht hilfreich sein könnte.

Marcus Pauli - Vom Söldner zum Dienstleister. Zur Genese der Private Military Companies